Was gibt dir Sicherheit?
Hanjo Gäbler
Mich beschäftigt gerade dieser Vers: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8)
Wo viel Wandel ist, tauchen auch gern Irritation und Unsicherheit auf. Man liebt „bewährte“ Wege und Dinge, die einem vertraut vorkommen. Ja, sie sind halt erprobt und funktionieren – seien es nun Arbeitsabläufe, Familienverhältnisse, Freundschaften, Nachrichten rund um Regierungsdinge und Geopolitik. Wenn in diesen Bereichen das „Kartenhaus“ fragil zu stehen scheint, braucht es nur einen leisen Hauch von Unsicherheit – und eine Krise ist geboren.
Wir müssen uns immer mal wieder fragen, was uns sicher macht. Sicherheit ist gut, und ich wünsche sie jedem von uns. Sie ist erstrebenswert. Sicher zu sein ist ja etwas, wofür wir in unserem Leben auch viel investieren. Seien es Versicherungen, Vereinbarungen, Verträge.
Sicher … Hm – was macht dieses Wort mit uns? Der ehemalige Arbeits- und Sozialminister Norbert Blüm sagte, die Renten seien „sicher“. Der Volksmund sagt: „So sicher wie das Amen in der Kirche.“
Jede Generation kennt es: Sicherheiten kommen und gehen, da müssen wir nur unsere Eltern und Großeltern fragen. Und jede Generation von Christen lernte Folgendes: Sicherheit kommt von dem ewigen Gott allein. „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“ Er steht über der Zeit, er steht über allem. Er verändert sich nicht, auch wenn so vieles um uns herum wechselhaft ist.
In diesem Sinne: ruhig Blut – ER bleibt derselbe, und wir dürfen uns in ihm gründen.
Letzte Beiträge:
Christian Turkat: Gottes Wort bleibt
Gottes Wort bleibt Christian Turkat Das neue Jahr hat
Hanjo Gäbler: Behüte dein Herz
Behüte dein Herz Hanjo Gäbler Thomas von Kempen sagte
Hans-Peter Mumssen: Wie reagiere ich auf Gottes Reden?
Wie reagiere ich auf Gottes Reden? Hans-Peter Mumssen Heute



