Herzlich willkommen
Auf ein Wort:
Pfingsten rückt immer näher, und damit auch unser Musiktheaterprojekt „Der Aufbruch“. Ich finde, in diesem Titel steckt eine Botschaft. Wir bleiben nicht stehen. Wir blicken auch nicht nur zurück – sondern wir brechen auf, oder anders gesagt: Machen uns auf zu neuen Ufern.
Nun mag es sein, dass der eine oder die andere eigentlich nicht mehr zu neuen Ufern aufbrechen möchte. Am Anfang unseres Glaubenslebens waren wir vielleicht noch voller Erwartungen, was durch Jesus Christus in unserem Leben alles geschehen kann und wird. Doch mit der Zeit erlebten wir auch Enttäuschungen und vor allem eine Ernüchterung. So winken wir schnell ab, wenn uns jemand begeistert von irgendwelchen geistlichen Aufbrüchen erzählt. „Das hatten wir alles schon mal“, denken wir dann, „und was ist daraus geworden?“
Mir ist aufgefallen, dass in der Bibel sich Prophetien häufig zyklisch erfüllen. Da sind Zeiten, in denen es so aussieht, als ob sich etwas erfüllt. Doch bevor es zu einer vollständigen Erfüllung kommt, versandet alles wieder. Doch dann habe ich alles einmal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Die Wiederholungen von Ereignissen sind nicht wirklich Wiederholungen. Es ist wie bei einem Bohrer – er dreht sich ständig im Kreis und lange Zeit passiert nichts. Manchmal gerät er sogar ins Stocken. Doch in Wahrheit bohrt er sich immer tiefer in die Erde, bis er das Ziel – z.B. eine Wasserquelle – erreicht hat. Plötzlich ist es dann soweit und frisches Wasser erscheint in dem Bohrloch.
In diesem Sinne lasst uns nicht müde werden, sondern vielmehr in eine neue geistliche Dimension aufbrechen. Auch wenn wir es noch nicht sehen können – irgendwann sprudelt das Wasser. Irgendwann erleben wir Gottes mächtiges Wirken in einer Weise, wie wir es vorher nicht gesehen haben. Irgendwann fangen Tausende, ja Millionen von Menschen an, nach Gott zu fragen. Am Ende werden wir sehen: Gott erfüllt alles, was er angekündigt hat – auch für unsere Gemeinde. Also: Auf zu neuen Ufern, um Gott neu zu erleben!
In der Liebe Christi und in der Hoffnung mit Euch verbunden,
Euer Hans-Peter Mumssen
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