Herzlich willkommen
Auf ein Wort:
In den letzten Tagen kamen mir immer wieder Texte aus den Psalmen in den Sinn. Dabei ist mir neu bewusst geworden, wie viel Kraft und Trost in diesen alten Worten steckt. Die Psalmen haben gläubige Menschen über viele Generationen hinweg begleitet. Sie waren nicht nur geschriebene Texte, sondern geistliche Lieder und Gebete, die im Gottesdienst, in Versammlungen und auch ganz persönlich im Alltag ihren Platz hatten. Viele Menschen kannten sie auswendig und trugen sie im Herzen. Manchmal fällt mir auf, dass wir heute oft mehr Liedtexte als Bibelverse auswendig kennen. Vielleicht ist das ein kleiner Anstoß, gerade auch die Psalmen wieder neu für das eigene Glaubensleben zu entdecken.
Ein bekannter Psalm beginnt mit den Worten: „Ich schaue hinauf zu den Bergen – woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird nicht zulassen, dass du stolperst und fällst; der dich behütet, schläft nicht.“ (Psalm 121,1–3)
Diese Frage des Psalmisten ist letztlich ja auch unsere Frage: Woher kommt meine Hilfe? Worauf hoffe ich, wenn ich nicht weiterweiß, wenn Sorgen größer werden oder wenn mich etwas innerlich beschäftigt? Oft suchen wir zuerst Hilfe bei Menschen. Als Kinder waren es ganz selbstverständlich Mama oder Papa, später vielleicht Freunde, Kollegen oder Menschen mit besonderem Fachwissen. Und das ist ja auch gut so. Aber wir merken eben auch: Kein Mensch kann alles tragen, alles verstehen oder auf jede Frage eine Antwort geben.
Manch einer setzt vor allem auf sich selbst. Teilweise wird regelrecht vermittelt, dass wir alles schaffen können, wenn wir nur stark genug an uns glauben. Wieder andere suchen Halt in Dingen, die irgendwie spirituell wirken, aber keine echte Grundlage haben – in Glück, Horoskopen oder anderen Formen von Aberglauben. Doch der Psalmist wird hier sehr deutlich und sagt: „Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.“
Gerade das ist so tröstlich. Unsere Hoffnung gründet sich nicht auf Menschen, nicht auf unsere eigene Kraft und auch nicht auf irgendeinen Ersatzglauben, sondern auf den Schöpfer selbst. Er kennt uns durch und durch. Er kennt unsere Sorgen, unsere Gedanken, unsere Grenzen und auch die Zusammenhänge, die wir selbst oft nicht verstehen. Und er ist nicht fern. Der Psalmist sagt: „… der dich behütet, schläft nicht.“ Gott ist da, er wacht und verliert uns nicht aus dem Blick.
Ich wünsche uns gerade in diesen Zeiten, dass wir mitten in den Herausforderungen unseres Alltags unseren Blick neu auf den Herrn richten und in seiner Nähe den Halt finden, der wirklich trägt.
Euer Christian Turkat
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