Herzlich willkommen
Auf ein Wort:
Es gibt Momente im Leben, in denen wir uns vor allem eines wünschen: dass Gott das Problem möglichst schnell aus dem Weg räumt. Dass er eine schwierige Situation beendet, Krankheit wegnimmt, einen Konflikt löst oder eine verschlossene Tür wieder öffnet. Manchmal erleben wir tatsächlich, wie er auf wunderbare Weise eingreift. Aber es gibt eben auch Zeiten, in denen die Schwierigkeiten bleiben und Gott uns mitten darin begegnet.
Eine solche Erfahrung machten Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Weil sie sich weigerten, das goldene Standbild Nebukadnezars anzubeten, wurden sie gefesselt in einen brennenden Ofen geworfen. Kurz darauf geschieht etwas Erstaunliches: „Da entsetzte sich der König Nebukadnezar, fuhr auf und sprach zu seinen Räten: Haben wir nicht drei Männer gebunden in das Feuer werfen lassen? … Ich sehe aber vier Männer frei im Feuer umhergehen, und sie sind unversehrt.“ (Daniel 3,24-25)
Mich beeindruckt an dieser Geschichte besonders, dass Gott den Feuerofen nicht verhindert. Die drei Männer müssen tatsächlich hinein. Aber genau dort erleben sie Gottes Gegenwart. Nebukadnezar sieht plötzlich eine vierte Gestalt bei ihnen und spricht später davon, dass Gott „seinen Engel gesandt“ habe (Daniel 3,28). Viele sehen darin auch einen Hinweis auf Christus – auf Gott selbst, der den Menschen als Retter nahekommt.
Dieser Gedanke zieht sich durch die Bibel hindurch. Gott verspricht uns kein Leben ohne Schwierigkeiten. Durch den Propheten Jesaja sagt er: „Wenn du ins Feuer gehst, wirst du nicht brennen, und die Flamme wird dich nicht versengen“ (Jesaja 43,2). Nicht: „Du wirst niemals durchs Feuer gehen.“ Sondern: „Auch dort bin ich bei dir.“
Interessant finde ich noch ein weiteres Detail: Die drei Männer wurden gefesselt in den Ofen geworfen – aber Nebukadnezar sieht sie dort frei und ohne Fesseln umhergehen. Das Feuer, das sie vernichten sollte, hatte ihre Fesseln verbrannt. Auch schwierige Zeiten können uns verändern. Vielleicht lernen wir darin, tiefer zu vertrauen, verlieren Ängste oder entwickeln mehr Mitgefühl für Menschen, die selbst durch schwere Zeiten gehen.
Nicht immer verstehen wir, warum Gott bestimmte Dinge zulässt oder wie eine Situation ausgehen wird. Schadrach, Meschach und Abed-Nego wussten es ebenfalls nicht. Aber sie wussten, wem sie vertrauten. Ich wünsche uns diese Gewissheit: Manchmal bewahrt Gott uns vor dem Feuer, manchmal führt er uns hindurch – aber er lässt uns darin niemals allein.
Euer Christian Turkat
->> Hier können Sie unseren Hirtenbrief als Newsletter abonnieren …
als letztens der Dieselpreis bei uns auf 2,30 €/l fiel, standen die Autos an den Tankstellen in längeren Schlangen. Viele fragen sich mittlerweile, wie man das oder die anderen steigenden Kosten des täglichen Lebens noch bezahlen kann. Wir überlegen, wie wir mehr Geld einsparen oder verdienen können, um den Lebensstandard, den wir haben, halten zu können.
In Offenbarung 21,6 (NGÜ) heißt es: „Nun ist alles erfüllt. Ich bin das A und das O, der Ursprung und das Ziel aller Dinge. Wer Durst hat, dem werde ich umsonst von dem Wasser zu trinken geben, das aus der Quelle des Lebens fließt.“
Umsonst! Ich glaube, den Begriff haben wir schon länger nicht mehr gehört. Gott nennt sich in der Bibelstelle „den Ursprung und das Ziel aller Dinge“. Was sind unsere Ziele? Viele differenzieren zwischen kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Zielen. Danach richten wir dann viele unserer Entscheidungen aus, und ich denke, dass unsere Ziele der Grund sind, warum wir manchmal auch ein Stück verzweifelt versuchen, die Dinge am Laufen zu halten und den Standard zu halten. Denn sonst stünden ja unsere Ziele in Gefahr, nicht erreicht zu werden.
In der Bibelstelle wird jedoch ein Ziel mit Ewigkeitscharakter angesprochen: Gott selbst ist dieses Ziel. Bei ihm – das heißt, in seiner unmittelbaren Gegenwart und mit ihm verbunden zu sein – ist ein Teil dessen, was Gott hier anspricht. Was kostet es uns, dieses Ziel zu erreichen? Nichts – und alles. Auf der einen Seite erhalten wir das Wasser des Lebens umsonst. Auf der anderen Seite kostet es uns unseren gesamten Lebensentwurf, da wir, um dieses Ziel zu erreichen, unsere persönlichen Ziele diesem Ziel unterordnen müssen.
Vielleicht denken wir ja beim nächsten Tanken daran: „Wer Durst hat, dem werde ich umsonst von dem Wasser zu trinken geben, das aus der Quelle des Lebens fließt.“
Ich wünsche uns eine erfüllte Woche in Gottes Gegenwart,
Euer Peter Seeling
CHRISTUS-ZENTRUM ARCHE
GEMEINSAM AUF DEM WEG
CHRISTUS IM ZENTRUM
GLAUBEN HOFFEN LIEBEN
FÜR GOTT UND FÜREINANDER
Aktuelles
Das Wichtigste im Überblick
__________
Gottesdienst am Sonntag
10:00 Uhr Beginn Gottesdienst – mit parallelem Kinderprogramm
10:30 Uhr: Beginn Livestream
__________
Elmshorner Tafel
ab 01.09. €2 – damit wir auch morgen für Sie da sein können
Reguläre Öffnungszeiten:
Montags bis freitags
Anmeldung von Neukund*innen und: dienstags und freitags 9:30 – 10:15 Uhr
Mo – Di – Do – Fr 10:30 – 12:00 Uhr Lebensmittelverteilung für €2 / Person
Täglich 12:30 – 13:15 Uhr Warmes Mittagessen für €2 / Mahlzeit
Ausgabe Tierbedarf „Futter und Zubehör für Tiere“
Donnerstags 10:30 – 12:15 Uhr in einem separatem Raum
Kleiderkammer und Haushaltsgegenstände
Dienstags 10:30 – 12:30 Uhr
Bitte beachten: Spenden in Form von Kleidung und Gegenständen werden nur nach vorheriger Absprache mit dem Tafelbüro unter 04121 92387 angenommen.
________________________________________
