Nur Mut!
Hanjo Gäbler
Allmählich werden die Tage endlich wieder länger, und wir erwarten mehr und mehr Licht in den kommenden Wochen. Noch letzte Woche war es frostig und wolkenverhangen. Da freut man sich doch, wenn man hört, dass die Sonne wieder mehr Raum und Zeit bekommt. Immer wieder habe ich in den dunkleren Tagen gehört, dass der Winter bei dem einen oder anderen aufs Gemüt schlägt. Ganz ehrlich gehöre auch ich zu denen, die den Frühling herbeisehnen.
Wer an unseren Gottesdiensten teilnimmt, weiß, dass ich zurzeit eine Predigtreihe über Mose mache. Aufgrund meiner aktuellen Predigt, die hier bei YouTube zu finden ist, lese ich zurzeit vermehrt wieder die Berichte vom Auszug aus Ägypten – wie die Israeliten sich aufmachen zum Auszug aus der Sklaverei und der Gefangenschaft.
Es warten schon wieder Schätze auf uns. Einige davon sind klar ersichtlich, einige sind tiefer verborgen und dürfen gehoben werden. Es brennt mir unter den Nägeln. Dort heißt es doch tatsächlich: „Nachdem der Pharao die Israeliten hatte ziehen lassen, führte Gott sie nicht auf der Straße in Richtung des Philisterlandes, obwohl das der kürzeste Weg gewesen wäre. Gott dachte, das Volk könnte seinen Entschluss ändern und nach Ägypten zurückkehren, wenn es merkt, dass ihm Kämpfe bevorstehen!“ (2. Mose 13,17)
In diesem Vers lesen wir davon, dass uns Gott bewusst Dinge vorenthält, weil wir sie nicht tragen könnten oder sie uns unnötig von seinen guten Wegen abbringen.
Gott teilt also seine Gedanken mit. Das ist ja schon mal ein echter Kracher. Er weiß um den Wankelmut seiner Kinder. Er weiß, dass es ihnen an Reife fehlt. Sie sind im Kopf noch Sklaven. Sie würden doch wieder gern in das altbekannte Muster zurückgleiten, wenn sie merken, dass ihre Befreiung mit Kämpfen einhergehen könnte. Was sie nicht wissen (woher auch), ist, dass Gott ihre Kämpfe fortan kämpfen wird. Denn das kannten sie noch nicht.
Sollte es auch bei uns manchmal in Vergessenheit geraten, dann dürfen wir uns erinnern: Gott ist (D)ein Versorger, (D)ein Fürsorger und (D)ein Berater. Ganz alltäglich beugt er sich in unseren Tag herab und weiß um ALLES.
Nur Mut – diese Geschichte hat einen guten Ausgang!
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