Gottes Wort bleibt
Christian Turkat
Das neue Jahr hat begonnen. Draußen zeigt sich der Winter mit Schnee, frostigen Temperaturen und mancherorts auch mit chaotischen Verkehrsbedingungen. So musste der eine oder andere von uns in den vergangenen Tagen Reisepläne anpassen oder gewohnte Tagesabläufe überdenken. Vielleicht dürfen uns diese äußeren Umstände daran erinnern, dass ein neues Jahr nicht immer mit Aufbruchsstimmung und Wärme beginnt, sondern manchmal auch mit Zurückhaltung, Nachdenken und der Suche nach Orientierung.
In solche Momente hinein spricht der Psalmist Worte, die Halt geben und unseren Blick weiten können: „In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest im Himmel. Von Generation zu Generation währt deine Treue. Du hast die Erde gegründet, und sie steht. Nach deinen Ordnungen bestehen sie bis heute, denn alles ist dir dienstbar.“ (Psalm 119,89–91)
Während vieles in unserem Leben in Bewegung ist und sich verändert, erinnert uns dieser Psalm daran, dass Gottes Wort Bestand hat. Es ist nicht abhängig von Jahreszeiten, äußeren Umständen oder unseren Stimmungen. Gottes Treue reicht über alle Zeiten und Generationen hinweg. So, wie er die Erde gegründet hat und sie bis heute besteht, dürfen auch wir darauf vertrauen, dass unser Leben in seiner Hand getragen ist – selbst dann, wenn wir noch nicht wissen, was das neue Jahr für uns bereithält.
Als Gemeinde möchten wir den Start in dieses neue Jahr ganz bewusst mit Gebet begehen. Gemeinsam mit unseren Glaubensgeschwistern aus den Gemeinden der Elmshorner Allianz feiern wir am kommenden Sonntag in unseren Räumlichkeiten den Gottesdienst zum Beginn der gemeinsamen Allianzgebetswoche. In den darauffolgenden Abenden wird das Gebet dann in den verschiedenen Kirchengemeinden fortgesetzt. Ich möchte uns herzlich dazu einladen, diese Zeit bewusst zu nutzen: zur Begegnung miteinander, zur gemeinsamen Ausrichtung auf Gott und dazu, ihm die Ehre zu geben. Es ist zugleich eine gute Gelegenheit, einmal über den eigenen gemeindlichen Tellerrand hinauszublicken und übergemeindliche Kontakte zu pflegen.
Eine Woche später werden wir uns zudem als Gemeinde zu besonderen Gebetsabenden treffen, um Gott zu suchen. Nicht als Pflichtübung, sondern als Chance. Eine Chance, unser Herz neu auf Gott auszurichten – als Gemeinde und auch ganz persönlich. Im Gebet bringen wir ihm nicht nur unsere Anliegen, sondern öffnen uns auch für sein Reden. Und wer weiß, vielleicht spricht Gott in diesen Tagen ganz konkret in unser Leben hinein: mit Trost, mit neuer Hoffnung, mit Ermutigung oder auch mit einer Berufung für den nächsten Schritt.
Möge dieses neue Jahr unter Gottes Wort und seiner Treue stehen. Mögen wir erleben, dass er uns trägt, führt und uns auch in allem Wandel festen Halt schenkt.
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