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Losungswort Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will. Jeremia 27,5 Lehrtext Gottes unsichtbares Wesen - das ist seine ewige Kraft und Gottheit - wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen. Römer 1,20
Ewige Kraft
Im heutigen Losungswort lesen wir, dass Gott die Erde und alles, was darauf ist, geschaffen hat. Am Ende des Verses heißt es dann: „… und gebe sie, wem ich will.“ Diese Worte waren Teil einer Botschaft, die der Prophet Jeremia an sechs Könige ausrichten sollte – so auch an Zedekia, den König von Juda. Sie alle sollten sich vor dem König von Babel beugen, denn Gott sagte: „Alle eure Länder gebe ich in die Gewalt Nebukadnezars, des Königs von Babylonien, der mein Diener ist. Selbst die wilden Tiere sind seiner Macht unterworfen.“(1) Wer sich dem nicht beugte, würde von Gott selbst „mit Schwert, Hunger und Pest“ heimgesucht werden und letztendlich durch Nebukadnezars Armee getötet werden.(2) So etwas will niemand hören – und so war es auch damals. Zudem waren da noch Propheten, die das Gegenteil verkündeten. Jeremia rang darum, Gehör zu finden, stieß jedoch auf taube Ohren. Es ist ja eine Sache, sich Gott unterzuordnen – aber einem feindlichen Herrscher? Und doch war es genau das, was Gott durch Jeremia sagen ließ. Vielleicht geht es uns manchmal ebenfalls so, dass wir Mühe mit dem haben, was um uns herum geschieht. Es will so gar nicht mit dem zusammenpassen, was wir uns wünschen, und auch nicht mit dem, was wir über Gott denken. Angesichts der Nöte weltweit kann man das durchaus nachvollziehen. Und dennoch: Gott ist es, der alles geschaffen hat. Und er ist es auch, der letztlich alles in der Hand hält. Kein Regime und kein Herrscher kann auch nur ansatzweise das vorweisen, was ihn kennzeichnet: „seine ewige Kraft und Gottheit“. Um zu sehen, wozu diese Kraft imstande ist, muss man nur einen Blick auf die Natur werfen. Umso mehr können wir uns darüber freuen, dass dieser Gott für uns ist. Denn in Jesus Christus hat er einen Weg für uns – durch alles hindurch.
Einen gesegneten Sonntag wünscht Angela Mumssen (1) Jer. 27,6 [Hoffnung für alle] (2) Jer. 27,8 [Luther 2017] Gebet für alle, die in Nöten sind: Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du gekommen bist und immer bei uns sein willst. Ich bitte dich für die Menschen, die im Moment in großer Verzweiflung sind, sei es durch äußere oder innere Not: Herr, erbarme dich. Du siehst die Leidenden und Hungernden, die Schwachen und Unterdrückten, die Witwen und Waisen, die Kranken und Bedrohten: Herr, erbarme dich. Du siehst, wie deinen Geschöpfen und deiner Schöpfung Gewalt angetan wird: Herr, erbarme dich. Ohne dich, Herr, wären wir verloren. Darum hoffen wir auf dich und deine ewige Kraft: Herr, erbarme dich. Dank sei dir, Herr. Amen.
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