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Losungswort Du machst Winde zu deinen Boten und Feuerflammen zu deinen Dienern. Psalm 104,4 Lehrtext Es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Matthäus 28,2
Unbegrenzt
Im heutigen Losungswort wird die Größe Gottes beschrieben. Doch wie beschreibt man diese eigentlich? Er ist ja über allem. So beschreibt der Psalmist Gott an seinen Wirkungen – vor allem, dass selbst die Naturgewalten Gott unterworfen sind. Nun hatte man damals für viele Dinge noch keine nähere Erklärung. Heute hingegen würde man weder Winde noch Feuer als lebendige Wesen beschreiben, die auf den Befehl Gottes reagieren. Doch selbst Jesus hat solche Naturgewalten angesprochen, als ob sie ihn hören könnten und ihm gehorchen müssten. So lesen wir: Jesus erwachte, bedrohte den Wind und befahl dem Wasser: „Schweig! Sei still!“ Sogleich legte sich der Wind, und es herrschte tiefe Stille.(1) Jesus spricht also etwas aus und es geschieht tatsächlich. Bei Gott sind solche Dinge offensichtlich möglich. Deshalb baut sich unser Glaube nicht auf das auf, was menschlich möglich ist, sondern auf das, was bei Gott möglich ist. Wenn er uns dann ein Wort in den Mund legt und wir es aussprechen, so wird es auch geschehen – davon bin ich überzeugt. Im Lehrtext wird ebenfalls beschrieben, wie Gott in das Geschehen dieser Welt eingreift. Zunächst lässt er ein großes Erdbeben geschehen, dann schickt er einen Engel, der den Stein vor dem Grab Jesu wegwälzt. Doch das war nur die Umrahmung des eigentlichen Wunders. Der Engel öffnete gewissermaßen die Tür vom Grab, und das Erdbeben war wie eine Fanfare, um das größte Ereignis aller Zeiten anzukündigen: die Auferstehung Jesu Christi. Damit war nicht nur für Jesus der Weg frei, sondern auch für diejenigen, die ihr Vertrauen auf ihn setzen. Nun sind wir nicht mehr gefangen in Sünde, Schuld und unserer menschlichen Natur. Wir haben Zugang zu dem Gott, für den es keine Grenzen gibt. Diese Freiheit, die Gott uns durch Jesus Christus schenkt, kann in uns ebenfalls ein inneres Erdbeben hervorrufen. Bei Gott wird Unmögliches möglich. Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen (1) Mk 4,39 [Neues Leben Übersetzung] Gebet: Vater im Himmel, du bist so unermesslich groß und mächtig. Und doch darf ich zu dir kommen und dich Vater nennen. Du hast auch meinen Stein des Unglaubens weggerollt. Hast ein inneres Beben erzeugt, seit du mir das erste Mal begegnet bist. Bei dir ist nichts unmöglich – darauf will ich vertrauen und mein Leben darauf bauen. Ich danke dir, Vater, für Jesus Christus, deinen Sohn und meinen Retter. Danke, Vater, Amen.
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