<

Gedanken zur Tageslosung

für Freitag, den 07.08.2026

>

Losungswort
Jauchze, du Tochter Zion! Frohlocke, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem! Denn der HERR hat deine Strafe weggenommen.
Zefanja 3,14-15

Lehrtext
Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt euch, die ihr fern wart, und Frieden denen, die nahe waren.
Epheser 2,17

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Friede mit Gott

Im heutigen Losungswort werden die Menschen aus Israel aufgefordert, sich über die Maßen zu freuen. Sie sollen frohlocken, jauchzen und von ganzem Herzen fröhlich sein. Was aber ist der Grund? Hat Gott sie von ihren Feinden befreit oder sie aus einer großen Not gerettet? Nein, die Begründung lautet: „Denn der HERR hat deine Strafe weggenommen.“ Wieso straft Gott eigentlich? Viele haben ein Problem damit – auch Christen. Manche wünschen sich allerdings auch, dass Gott bestimmte Personen straft. So hörte ich eine Ukrainerin kurz nach Ausbruch des Krieges: Gott möge Putin in der Hölle schmoren lassen. Ohnmacht und Leid befeuern häufig den Wunsch, dass es noch einmal eine ausgleichende Gerechtigkeit gibt.

Tatsächlich wird es diese auch geben – doch nicht nur für einige, sondern für alle Menschen. Auch werden nicht wir über andere Menschen richten, sondern Gott allein. Die wichtigste Frage ist also nicht, was Gott mit anderen tut, sondern was er mit uns – mit mir – tut. Ob wir es nun wollen oder nicht, wir werden uns alle einmal vor ihm verantworten müssen. Diese geistliche Tatsache hatte der Mann, der neben Jesus gekreuzigt wurde, verstanden. Deshalb bat er darum, dass Jesus seiner gedenkt, wenn er in das Reich seines Vaters eingeht.(1) Und Jesus versprach ihn, dass er mit ihm ins Paradies eingehen wird. „Der HERR“ hatte seine „Strafe weggenommen.“ Diese Zusage Gottes brauchen wir alle – davon bin ich überzeugt.

Nun lesen wir im Lehrtext: „Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt.“ Wenn wir uns dessen bewusst sind, dass wir uns einmal vor Gott verantworten müssen, ist diese Botschaft des Friedens eine Freudenbotschaft. Jesus zu vertrauen und auf ihn seine Hoffnung zu setzen, genügt. Da ist keine Anklage mehr, denn Christus starb für uns. Er ist unser Friede!

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

(1) Luk. 23,39-43

Gebet:
Herr Jesus Christus, ich danke dir für alles, was du für uns und für mich getan hast. Meine Schuld nahmst du auf dich. In dir habe ich Frieden mit Gott und kann ohne Furcht seine Nähe suchen. Du schenkst mir aber auch die Bereitschaft, anderen zu vergeben. So weitet sich dein Friede in meinem Leben aus. Danke, Jesus! Amen.

 


Kurze Bewertung: "Hat Sie diese Andacht angesprochen?"
|  ja sehr  |   ja   |  es geht so  |  nein  |  überhaupt nicht  |

Schreiben Sie einen Kommentar


Diese Andachten sind ein Dienst des Christus-Zentrums Arche, Elmshorn (www.cza.de)
Wenn Sie diesen Dienst täglich als E-Mail erhalten möchten, gehen Sie bitte auf folgende Seite: Gedanken zur Tageslosung als Mail oder schreiben Sie einfach ein kurzes Mail an: buero@cza.de
Falls Sie diesen Dienst mit einer Spende unterstützen wollen:
Überweisen Sie Ihre Spende an CZA, IBAN: DE83 2215 0000 0000 1026 28, BIC: NOLADE21ELH oder gehen Sie auf die Spendenseite des CZA, auf der Sie zusätzlich mit PayPal oder einer Kreditkarte spenden können.
Das Copyright der Losungen liegt bei der Evangelischen Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Das Copyright der Andachten liegt bei Pastor Hans-Peter Mumssen. Die Andachten dürfen nur unverändert übernommen werden.


Kommentar schreiben: