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Gedanken zur Tageslosung

für Dienstag, den 20.01.2026

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Losungswort
Wo Träume sich mehren und Nichtigkeiten und viele Worte, da fürchte Gott!
Prediger 5,6

Lehrtext
Wir sind nicht ausgeklügelten Fabeln gefolgt, als wir euch kundgetan haben die Kraft und das Kommen unseres Herrn Jesus Christus; sondern wir haben seine Herrlichkeit mit eigenen Augen gesehen.
2. Petrus 1,16

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Glaubwürdig?

In den heutigen Bibelworten geht es um die Frage: Was ist glaubwürdig? Manche Menschen sehen hinter fast jedem Traum eine Botschaft. Andere steigern sich in bestimmte Vorstellungen hinein. Wie gehen wir mit solchen Träumen und Vorstellungen um? Einige sehen in ihnen eine Botschaft Gottes, selbst wenn diese völlig unsinnig ist, und versuchen, ihre Umwelt davon zu überzeugen. Auf diese Weise können tatsächlich mit Nichtigkeiten viele Worte gemacht werden. Deshalb empfiehlt Salomo im Losungswort, Gott zu fürchten – ihm vor allem nicht etwas in den Mund zu legen, was er nie gesagt hat.

Was aber kommt wirklich von Gott? Immerhin basiert unser christlicher Glaube ja auch auf Aussagen, von denen wir glauben, dass er sie bestimmten Menschen offenbart hat. Niemand war dabei, als Gott die Welt erschaffen hat. Wie kommt es also zum Schöpfungsbericht in der Bibel? Und wurden die Zehn Gebote direkt von Gott auf steinerne Tafeln geschrieben oder sind sie möglicherweise nur Menschenwerk, das nachträglich Gott zugeordnet wurde? Sind am Ende unsere Glaubensinhalte bis hin zum stellvertretenden Opfer Jesu Christi und seiner Auferstehung von den Toten nur Wunschträume? Dem widerspricht der Apostel Petrus im Lehrtext deutlich.

Petrus beschreibt, dass er selbst die Herrlichkeit Jesu Christi mit eigenen Augen gesehen hat. Er vertraute deshalb den Worten der Schrift und den Worten Jesu Christi. Wie geht es uns damit? Können wir auch auf ein Erlebnis zurückblicken, das uns die Glaubwürdigkeit der Bibel bestätigt? Nun, vielleicht nicht auf ein spezielles Erlebnis, aber auf Jesus Christus selbst: Sein Geist wohnt ja in uns. Ohne ihn könnten wir gar nicht glauben. Sein Geist vermittelt uns die Gewissheit, dass die überlieferten Worte Jesu absolut glaubwürdig sind. Deshalb können wir ihnen voll und ganz vertrauen.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass ich deinem Wort in der Bibel vertrauen kann. Du hast persönlich dafür gesorgt, dass all das, was du uns mitteilen willst, dort zu finden ist. Vor allem danke ich dir für deinen Geist, der mir die Gewissheit schenkt, dass dein Wort Wahrheit ist. So bitte ich dich, mir besonders in Glaubenskrisen zu begegnen und meinen Glauben neu zu entfachen. Das bitte ich in Jesu Christi Namen, Amen.


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