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Gedanken zur Tageslosung

für Freitag, den 20.07.2018

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Ich will sie durchs Feuer gehen lassen und läutern, wie man Silber läutert, und prüfen, wie man Gold prüft. Dann werden sie meinen Namen anrufen, und ich will sie erhören.
Sacharja 13,9

Paulus schreibt: Wir rühmen uns der Bedrängnisse, weil wir wissen, dass Bedrängnis Geduld bringt, Geduld aber Bewährung, Bewährung aber Hoffnung.
Römer 5,3-4

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

Läuterung

Das heutige Losungswort und der Lehrtext schneiden ein für viele schwer zu verstehendes Thema an. Es geht um Läuterung. Gemeint ist, dass Gott Menschen in Bedrängnis kommen lässt, damit sie sich dort bewähren und gleichzeitig von all dem frei werden, was sie von ihm trennt. Oft mögen oder wollen wir uns das gar nicht vorstellen, dass Gott so handeln könnte. Doch sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament wird diese Art der Prüfung erwähnt, wie uns die Losungsverse schon verdeutlichen. Was also müssen wir uns darunter vorstellen?

Zunächst ist es wichtig, dass die von Gott zugelassene Läuterung immer ein positives Ziel hat. Wenn jemand zu biblischen Zeiten Gold oder Silber läuterte, also von Verunreinigungen befreite, so geschah dies mit bestimmten Verfahren im Feuer, wo das Gold bzw. Silber von anderen Substanzen getrennt wurde. Es geht also darum, dass Gott uns von inneren Eigenschaften, Gedanken oder Zwängen befreien will, die eigentlich nicht zu uns gehören - z.B. von Ungeduld. Im Lehrtext steht ja, dass Bedrängnis Geduld bringt. Das mag erstaunen, denn eigentlich wird man doch immer ungeduldiger, wenn man in Bedrängnis gerät. Das stimmt auch, es sei denn, dass wir Jesus Christus angenommen haben und nun dessen Eigenschaften in uns wohnen. Dann hat nämlich Bedrängnis genau den umgekehrten Effekt. Sie bewirkt, dass die Eigenschaften Christi mehr und mehr an uns sichtbar werden.

Wenn also der Geist Christi in uns wohnt, führen schwere Zeiten dazu, dass Jesu Eigenschaften nach außen kommen. Statt zu verbittern, werden wir dankbar. Statt andere anzuklagen oder zu verurteilen, verzeihen wir. Statt aufzugeben, wächst unsere Hoffnung und statt Gott den Rücken zu kehren, leben wir noch intensiver mit ihm. So kann sich unser Leben besonders in schweren Zeiten verändern.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen


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