|
Losungswort Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Darum fürchten wir uns nicht. Psalm 46,2-3 Lehrtext Jesus spricht zu seiner Mutter: Frau, siehe, das ist dein Sohn! Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter! Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Johannes 19,26-27
Heilige Verbindungen
Heute möchte ich einmal vom Lehrtext ausgehen. Mitten in seinem entsetzlichen Leiden am Kreuz bringt Jesus zwei Menschen in Verbindung zueinander: seine Mutter Maria und einen Jünger – vermutlich Johannes. Dieser sollte nun Marias Sohn sein, und Maria seine Mutter. Manch einer hat sich gefragt, weshalb Jesus das tat. Sollte Johannes Maria versorgen, oder gab es noch andere Gründe? Ich möchte noch einen ganz anderen Aspekt beleuchten: nämlich die Formulierung, die Jesus gebrauchte. Er sagte: „Siehe, das ist dein Sohn!“, bzw.: „Siehe, das ist deine Mutter!“ So ähnlich formulierte er die Einsetzungsworte für das Abendmahl. Auch dort verband er zwei Sachen, die ursprünglich nicht zusammengehörten – nämlich das Brot mit seinem Leib und den Inhalt des Kelchs mit seinem Blut. Was auf Erden scheinbar nichts miteinander zu tun hatte, hat Jesus im Himmel miteinander verkoppelt. Dieser geistliche Akt ist folgenschwerer, als wir vielleicht denken. Es gibt nämlich noch eine Verbindung, die ewige Auswirkungen hat: dass nämlich Gott unsere Schuld mit der Kreuzigung Jesu Christi verband, sodass alles, was wir getan haben, ja sogar eventuell noch tun werden, abgebüßt ist. Wir werden dafür nicht mehr gerichtet, sondern empfangen ewiges Leben – wenn wir auf diese Verbindung eingehen. Johannes tat es, als er Maria zu sich nahm. Im Abendmahl tun wir es, wenn wir dessen Bedeutung für uns geltend machen. Wie ist es mit dem Opfer Jesu? Im Losungswort schreibt der Psalmist, dass er sich vor den großen Nöten nicht fürchtet. Er hielt es für unmöglich, dass die Stadt, in der Gott wohnt, untergehen könnte. Er verließ sich also darauf, dass es eine Verbindung zwischen dem Thron Gottes und dem Tempel in Jerusalem gab. Verlassen auch wir uns auf das, was Gott im Himmel verbunden hat? Einen gesegneten Tag wünscht Pastor Hans-Peter Mumssen Gebet: Vater im Himmel, ich danke dir, dass du deinen Kindern deine Geheimnisse offenbart hast. Was hier auf Erden nebeneinander steht, hast du im Himmel verbunden. Meine Schuld hast du mit dem Opfer Jesu verbunden, und seine Auferstehung wird zu meiner Auferstehung. Hilf mir bitte, darin entsprechend zu leben. Danke, Vater, Amen.
Kurze Bewertung: "Hat Sie diese Andacht angesprochen?" | ja sehr | ja | es geht so | nein | überhaupt nicht | Schreiben Sie einen Kommentar
Diese Andachten sind ein Dienst des Christus-Zentrums Arche, Elmshorn (www.cza.de) Wenn Sie diesen Dienst täglich als E-Mail erhalten möchten, gehen Sie bitte auf folgende Seite: Gedanken zur Tageslosung als Mail oder schreiben Sie einfach ein kurzes Mail an: buero@cza.de Falls Sie diesen Dienst mit einer Spende unterstützen wollen: Überweisen Sie Ihre Spende an CZA, IBAN: DE83 2215 0000 0000 1026 28, BIC: NOLADE21ELH oder gehen Sie auf die Spendenseite des CZA, auf der Sie zusätzlich mit PayPal oder einer Kreditkarte spenden können. Das Copyright der Losungen liegt bei der Evangelischen Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de) Das Copyright der Andachten liegt bei Pastor Hans-Peter Mumssen. Die Andachten dürfen nur unverändert übernommen werden.
Kommentar schreiben:
|